5BAEUME+, 01/2015, 2-Farb-Aquatinta und Strichätzung, 11,8 x 15 cm, sign. I

JAHRESRÜCKBLICK 2017

 

 

JAHRESRÜCKBLICK 2017  –  Endausstellung – Ausstellungsbeteiligung/partizipation

Malerei, Zeichnung und Graphik / Painting, drawing and graphics

24. November 2017 – 06. Januar 2018

Eröffnung/Opening: Freitag, 24.11.2017, 17 Uhr

Musik: German Schulga, Bratsche

Ort/Location: grafikstudiogalerie, Rigaer Str. 62, 10247 Berlin, 030-42 780 873

Öffnungszeit/Opening time: Donnerstag 12 – 18 Uhr u. n. V.

 

Wo ist Alfred Partikel, HOLZ I, II und III, 09/2016, 3 Kaltnadelradierungen, je 14,3 x 12 cm   Einladung . Jahresendausstellung 2017   Einladung . Jahresendausstellung 2017, Innenteil


 

E. Hartwig, BAUMGRUPPE I, 08/2013, Kaltnadelradierung, 11,4 x 14,3 cm, sign. I e.a.

Kunstmarkt

 

 

Kunstmarkt – Ausstellungsbeteiligung/partizipation

24. November – 23. Dezember 2017

Eröffnung/Opening: Donnerstag, 23. November 2017, 19.30 Uhr.

Lesung / Musik: Ulrich Karlkurt Köhler und Hinrich Beermann mit skurrilen Geschichten

Ort/Location: galerie grünstraße / collegium artis e.V., Grünstraße 22 / Zugang über Böttcherstraße, 12555 Berlin,

Öffnungszeiten/Opening times: täglich/daily, außer montags/except on Mondays 1319 Uhr, Tel. 030 43 20 92 92  – www.galerie-gruenstrasse.de . E-Mail: galerie.gruenstrasse@gmail.com

Mit Beteiligung vieler Künstler aus Brandenburg und Berlin veranstaltet auch dieses Jahr die Galerie Grünstraße wieder einen Kunstmarkt.
Wie in den Vorjahren bietet sich die Möglichkeit, die ausgestellte Arbeiten von Künstlern zu erwerben, die u.a. auch als Unikate beeindrucken. Wer ein individuelles Geschenk sucht oder wer dem vorweihnachtlichen Trubel entrinnen möchte, ist hier genau richtig. 
Wir laden alle Freunde von Kunst und Kultur sehr herzlich  zu einem „Kunstbummel“ ein
und freuen uns auf Ihren Besuch zu den Sonderöffnungszeiten:
täglich, außer montags, von 13 bis 19 Uhr!


Die Eröffnung des Kunstmarktes findet am Donnerstag, den 23. November, 19.30 Uhr statt 
und wird kulturell umrahmt von Ulrich Karlkurt Köhler und Hinrich Beermann mit skurrilen Geschichten.
Zum Eröffnungstermin erscheinen die „Kalenderblätter 2018“ !
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Karin Lischke, Holzdruck, aus Kalenderblätter 2018 des studio artis und der Friedrichshagener Verswerkstatt   E. Hartwig, Memo APOTHEKE, 03-2012, 2-Farb-Vernis mou, 9,6 x 9,6 cm, sign. II

 

2017-10-05, IV, oranger und violetter Buntstift, braune und weisse Kreide, Kohle auf Zeichenpapier, pigmentiert und geölt, 35,2 x 50,7 cm

MUSIKALINEA II

 

 

MUSIKALINEA II

Malerei, Zeichnung und Graphik / Painting, drawing and graphics

von/by Kerstin Baudis, Liz Crossley, Brigitte Denecke, Birgit Finke, Eberhard Hartwig, Ute Hausfeld, Harald Reibke, Brigitte Twieg

entstanden nach Improvisationen von Hinrich Beermann am Saxophon / emerged after improvisations by Hinrich Beermann on saxophone

11. November 2017 – 04. Februar 2018

Eröffnung/Opening: Sonnabend, 11.11.17, 19 Uhr

Musik: Hinrich Beermann, Saxophon

Lesung/Reading: Kerstin Baudis, und Performance

Ort/Location: Kulturgiesserei, 15566 Schöneiche, An der Reihe 5, Tel.: +49 (0)30-64 92 997, www.kulturgiesserei.de

Öffnungszeiten/Opening times: Mo./Mi. 9 – 15, Di./Do. 9 – 18, Fr. 9 – 14 Uhr

Anfahrt/drive: Skizze hier

B1 / A10 Hellersdorf

               S-Bhf. Friedrichshagen Tram 88 / S-Bhf. Rahnsdorf Bus 161

 

 

 

E. Hartwig, 2017-10-05, II, gelber, oranger, roter und violetter Buntstift, braune und weisse Kreide auf Zeichenpapier, pigmentiert und geölt, 35,2 x 50,7 cm   Einladung Musicalinea II, zur Eröffnung am 11.11.2017, Frontseite   Einladung Musicalinea II, zur Eröffnung am 11.11.2017, Rückseite


 

Malerei / Graphik

 

 

Malerei / Graphik

von Eberhard Hartwig

23. September – 29. Oktober 2017

Eröffnung/Opening: Sa, 23.09.2017, 16 Uhr

Konzert: Uwe Kropinski, Gitarre

Ort/Location: Galerie Burg Klempenow, KULTUR-TRANSIT-96 e.V., Klempenow 15, 17089 Breest OT Klempenow – www.burg-klempenow.deAnfahrt hier

Öffnungszeiten/Opening times: Do – So 11 – 18 Uhr

 

 

Briefe schreiben, händisch. Informationen, Reflexionen übermitteln an einen Menschen, der sie braucht, sich wartend nach einem Wort sehnt?

Graphologen wissen über den Charakter der oder des Schreibenden Kernaussagen zu machen. – Der Berliner Künstler Eberhard Hartwig erinnert, dass Bild und Zeichen einst auseinander erwachsen sind.

Hier fließen seine Zeilen aus weichem Pinsel in freudiger Aufgeregtheit vorwärts, vorwärts. Da kratzt die Feder ab und an innehaltend, klecksend auch. Dort stehen senkrecht festgeschrieben Strich an Strich. Riesige, meterlange Bahnen reihen sich aneinander, weisen in eine Unendlichkeit von Gedankenfluss und Geschichte, Zukunft und Vergangenheit im Heute streifend.

In den Bildern von Eberhard Hartwig ebenfalls Zeichen, die als Klammern und Fixpunkte die zarten Farbflächenlandschaften im Format festhalten.

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Write letters, manually. Information, reflexions to a person who needs them, waiting for a word?

Graphologists know about the character of the or the writing core pronouncements. – The Berlin artist Eberhard Hartwig reminds us that the picture and the signs have once grown apart.

Here his lines of soft brush flow forward, forward in joyous excitement. Since the spring scratches from time to time, also blinding. There are written vertically to stroke. Huge, meter-long lines lined up, pointing to an infinity of thought flow and history, future and past in the day.

In the pictures of Eberhard Hartwig also characters, which as brackets and fixed points the delicate color area landscapes in the format hold.

 

Zum Vergrößern und für Titel-/Ortsangaben und weitere Informationen klicken Sie bitte auf die Abbildungen. / To enlarge and for Title / location specified and further information please click on the pictures.

H. Tworke begrüsst   Uwe Kropinski spielt Gitarre, 23.09.2017, Foto B. Lau   Uwe Kropinski spielt Gitarre, 23.09.2017, Foto B. Lau   Gäste der Ausstellungseröffnung, 23.09.2017, Foto B. Lau   Burgsaal, E. Hartwig, BRIEFe, 2006/07, Rohrfeder, Fett-Tusche, Pigmente auf Papier, je 3,25 x 1,33 m   Bodeninstallation, 7 BRIEFE, 12.10.2017   Burg-Kabinett, FFELD, 2016, und GROSSETUETE, 2002   Burg-Kabinett, E. Hartwig, EBBEND, BEGLEISST, HAFENWIESE + REGENTAG   E. Hartwig, EBBEND, 2000, Mischtechnik auf Papier, 52 x 73 cm   BOOTE, 2009, Tusche, Gesso auf weissem Karton und schwarzem Papier, 25,8 x 30,5 cm   Burg Klempenow von Süden her in der Sonne   Burgturm vom Garten aus, mit Apfelbaum   Burg Klempenow, Kanuverleih an der Tollense   Burg Klempenow,   Foto: Tworke


 

METROPOLIS in Mulhouse

 

 

METROPOLIS – Beteiligung/ Partizipation,

Über 300 internationale Künstler und Künstlerinnen zeigen ihre druckgraphischen Interpretationen zu diesem Thema. / More than 300 international artists and artists present their print-graphic interpretations to this theme.

05. – 30. September 2017

Eröffnung/Opening: Sonnabend, 16.09.2017, 16:30 Uhr

Ort/Location: Bibliothèque Grand’rue in Mulhouse, Frankreich, 19 Grand Rue, 68100 Mulhouse

Öffnungszeiten/Opening times: Dienstag – Freitag von 10 – 12 und 13:30 – 18:30, Samstag von 10.00 – 17:30 Uhr

 

                   


 

Impresiones del otro lado del Atlántico

 

 

Prints from the other side of the Atlantic / Impresiones del otro lado del Atlántico

Aquatint etchings, lithographs and monotypes / aguafuertes al aguatinta, Litografías y monotipos

by Eberhard Hartwig, Germany / de Eberhard Hartwig, Alemania

29. Juli bis 20. August 2017

Eröffnung/Opening/Inauguración: 29. Juli 2017, 18:00hrs

Ort/Location: GALERIA 910 OAXACA, Calle Macedonio Alcalá 305, Interior 3y 4, primer piso, Centro Historico, 68000 Oaxaca, Oax., Mexiko

Öffnungszeiten/Opening times: Mo – Sa 10 – 21, So 15 – 21 Uhr. / Horario: Lunes a Sabado de 10:00 a 21:00 hrs., Domingos de 15:00 a 21:00 hrs.

Die Ausstellung wurde mit einem kurzen Radiointerview vorab beworben und in einer Zeitungsrezension besprochen. / The exhibition was pre-advertised with a short radio interview and discussed in a newspaper review.

 

Eberhard Hartwig hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur als Drucker, Werkstattleiter, Galerist und Herausgeber, sondern auch als bildender Künstler einen Namen gemacht, sowohl als Maler als auch in besonderem Maße als Graphiker. Dabei dominieren auch in seiner Malerei graphische Elemente.

In den Mischtechniken auf Leinwand und öfter noch auf Papier, den Collagen mit Übermalungen, den Farblithographien, den Radierungen, Farbradierungen und Monotypien zeigt sich auf den ersten Blick eine scheinbare Unordnung. Farbflächen, die nebeneinanderliegen, sich teilweise durchdringen, welche, die sich bedrohlich, meist von oben, ins Bild schieben, wieder andere farblich hell, zerfasernd, sich auflösend, farblich homogene Flächen stehen neben solchen mit sichtbaren Pinselstrukturen oder wirbelnden Ätzflächen. So erreicht der Künstler eine Räumlichkeit, die, außer in den kleinformatigen Landschaftsradierungen, nicht proportional in die Tiefe geht, sondern nach oben, dem Betrachter entgegen gehoben scheint.

Aber in allen Bildern wird sie spürbar, die sich bemühende ordnende Hand, in der kreativen Zuordnung der Flächen, aber besonders in der oft darübergelegten Zeichnung, sei es nun mit dem Pinselstrich oder den radierten Linien. Diese setzen einen eigenen Akzent, oft aber sollen sie die Flächen konturieren, sie bändigen. Aber Letzteres gelingt ihnen nicht, weil das Liniengebilde scheinbar abgehoben, verrutscht zu sein scheint. In anderen Arbeiten werden gestrichelt strukturierte Flächen horizontal und vertikal gegeneinander gesetzt. Kanten werden so durch Überzeichnungen, Übermalungen oder Überklebungen geläutert.

Es ist eine abbildende Kunst mit mehr oder weniger starken Tendenzen zum Ungegenständlichen, der reale Vorlagen vorausgegangen sind oder Pate gestanden haben, wie die verrätselten, anspielungsreichen Bildtitel verraten. Es sind Bilder, in denen sich gesehene Realität mit eigener Befindlichkeit und kreativer Gestaltungskraft durchdringen, die mit ihren aufgebrochenen, zergliedernden Elementen den Charakter ursprünglicher Chiffren erhalten. Sprachmittel der lyrisch-expressiven Abstraktion finden z.T. Eingang in den Hartwigschen Formenkanon.

Dazu kommt das Prinzip der Reihung, das es in vielen seiner Bilder gibt, die sich in ihrer Abstraktion der Gegenstandslosigkeit nähern. Am deutlichsten wird das in den Graphiken, die von der Ursprungsradierung Regatta ausgehend, hin zu der Gatta- und Ogatta-Folge führen, aber auch in den Blättern von der Reede, die alle von einem Boots- oder Schiffskörper ausgehen, bis hin zur Darstellung der gerollten Heu- und Strohballen, ursprünglich gesehen und in den Motivkanon aufgenommen auf einer Reise in die französische Provence.

Diese Bilder mit ihrer atmosphärischen Stimmung zeichnen sich durch eine Dichte und Tiefe aus, die der Künstler durch wiederholte Überlagerungen, durch in sich verwobene Strukturen und die Verschränkung der Räume erreicht. Offene Formen verzaubern fest Gefügtes. …

Eine weitere Werkgruppe im Oevre des Künstlers sind die kleinformatigen Kaltnadelradierungen von Studienaufenthalten in u.a. Dänemark, Großbritannien, Schweden, Frankreich sowie vom Darß, oder aus dem Oderbruch. Diesen kleinen Radierungen merkt man förmlich die Freude an der gesehenen Wirklichkeit, an den Landschaftsformationen und Naturformen, an der gewachsenen Un-Ordnung und deren Harmonie an.

Sie sind meist ausgeführt in der Kaltnadeltechnik, jener Technik also, die scheinbar ohne Eleganz und Esprit, dafür spröde und kantig ist. Aber sie ist damit vielleicht die direkteste und ehrlichste in ihrer Sprache. Sie fordert den kräftigen, zupackenden Griff des Künstlers. Linien und Linienstücke formen die Bildmotive. Schraffuren schaffen Flächen, die manchmal wie selbstständig wirkende Partien neben den Formen und Figuren stehen, ästhetische Pendants sind. Es ist eine kantige Figuren- und Formenzeichnung. Diese kleinen Blätter sind sowohl eigenständige Kunstwerke wie auch graphische Skizzen für die im Atelier entstehenden größeren Ätzradierungen, Lithographien und Monotypien.

Dabei ist der Künstler vor der Landschaft ein sensibler bis meditativer Landschaftsdarsteller. In der Stadt aber wird er zum Chronisten, Porträtisten und Bewahrer. Hier sind es meist Einzelmotive, die darstellungswürdig werden: die Straßenlaterne etwa oder der K(anonen)ofen.

Nimmt zwar die Kaltnadelradierung einen wichtigen Platz ein, doch gibt es daneben auch die anderen bildkünstlerischen Techniken der Druckgraphik, nicht selten in experimenteller Kombination. Das Vorhandensein einer Druckwerkstatt scheint oft oder immer zu experimentellem Umgang mit graphischen Techniken anzuregen.

Und immer wieder stößt man im Werk des Künstlers auf diese Besonderheit: Die „Betitelung“. Die Titel sind selbst gefundene Wortspielereien aus dem Motiv oder der topografischen Bezeichnung heraus, oft aus zwei Wörtern bestehend, aber zu einem Wort zusammengefügt. Sie bewegen sich also zwischen tatsächlicher Beschreibung und scheinbarem Nonsens, die sich dem uninformierten Betrachter nur stückweise oder gar nicht erschließen. Hier ist er ein Provokateur. Wie ist es denn: Meist schauen wir doch bei der Betrachtung eines Bildes zuerst auf den Titel und dann auf das Bild, um es zu verstehen. Seine verballhornenden oder verrätselten Titel sollen weiteres Nachdenken provozieren.

.                              aus: „Impresiones del otro lado del Atlántico . Monotipos, acúatintas, aguafuertes y litografías“, Faltblatt zur Ausstellung in der Galerie 910 .                              Oaxaca, Mexico, mit einem Text von Volkhard Böhm, 2011, Oaxaca 2017

Eberhard Hartwig – The artist

In recent years, Eberhard Hartwig has made a name for himself as a printer, as a workshop manager, gallery owner and publisher, but also as an artist, both as a painter and as well as to a special extent as a graphic artist. At the same time, graphic elements also dominate in his painting.

In the mixing techniques on canvas and more often on paper, the collages with overpaintings, the color lithographs, the etchings, color etching and monotypes, a seeming disorder appears at first sight. Color areas that are juxtaposed, partially penetrate, which are threatening, mostly from above, in the picture push, again differently bright, fusing, dissolving, color homogeneous surfaces stand beside those with visible brush structures or swirling etching surfaces. So the artist reaches a spatiality which, except in the small-format landscape etchings, does not goes proportionally in depth, but rather to the top, elevate seems come towards to the viewer.

But in all the pictures it is palpable, the striking hand, in the creative allocation of the surfaces, but especially in the often overlaid drawing, whether with the brush stroke or the etched lines. But in all pictures she is palpable, the endeavoring ordering hand, in the creative allocation of the areas, but especially in the often overlaid drawing, whether with the brush stroke or the etched lines. These have their own accent, but they are often intended to outline the areas, to curb them. The lines does not succeed because the lines figment seem to be offshoot. But the latter them does not succeed because the lines figment to seem seemingly lifted, slipped. In other works, dashed textured areas are placed horizontally and vertically against each other. Edges are thus be clarified by overdrawing, over-painting or over-glueing.

It is a depicting art with more or less strong tendencies to the non-figurative, the real templates have preceded or have stood godfather, as the enigmatic, full of allusions picture title reveal. They are pictures, in which reality seen penetrate with own feeling and creative design force, that to receive with their broken up, dissecting elements the character of original initially chiffres. Linguistic means of lyrical-expressive abstraction find, for example, Entrance into the Hartwig’s formal canon.

In addition, the principle of series duplication, which can be found in many of his pictures, the approach in their abstraction to the non-figurativity. This is most noticeable in the graphics, which, starting from the initial etching REGATTA, lead to the GATTA- and OGATTA-Series, but also in the sheets of paper of the REEDE (roadstead), All of which emanate from a boat or ship’s body, up to the representation of the rolled hay and straw bales, originally seen and taken in the motif canon on a trip to the French Provence.

These pictures with their atmospheric mood are characterized by a density and depth, which the artist reaches through repeated overlays, through in itself interwoven structures and the entanglement of the spaces. Open forms enchant fixed builted. …

Another work group in the artist’s oeuvre are the small-format cold-needle/ Drypoint etchings by study visits to, among others Denmark, Great Britain, Sweden, France, Darss, as well as by the Darss, or from the Oderbruch. This small etchings you realize literally the joy of seen reality, of the landscape formations and natural forms, of the grown un-order and their harmony.

They are usually executed in the cold needle technique, of that technique, which apparently without elegance and esprit, however is brittle and angular. But it is thus perhaps the most directly and honestly in their language. It demands the powerful, gripping the handle of the artist. Lines and line segments forming the motifs. Hatching create surfaces, which sometimes stand as independent acting parts besides the forms and figures, are aesthetic counterparts. It is an angular figure and shape drawing. These small leaves are both independent works of art and also graphic sketches for the larger etchings with acid, lithographs and monotypes arising in the studio.

At the same time the artist are in front of the landscape is a sensitive and meditative landscape artist. In the city, however, he becomes a chronicler, portraitist and preserver. Here are mostly individual motifs that are worthy of representation: the street lanterns for example, or the cannon stove.

Although the cold-needle engraving occupies an important place, there are also the other artistic techniques of printing graphics, not infrequently in experimental combinations. The presence of his printing work studio seems to be often or always to an experimental handling of graphic techniques.

And in the work of the artist, one repeatedly is found this peculiarity: the „titling“ of the pictures. The titles are self-found word games out of the motif or the topographical name, Often consisting of two words, but combined into one word. They thus move between the actual description and the apparent nonsense, which are only accessible to the uninformed viewer in a piecemeal manner or not at all. Here he is a provocateur. How is it: Usually, when we are looking at a picture, we first look at the title and then at the picture, to understand it. His misleading or enigmatic titles are meant to provoke further contemplation.

.                              from: „Impresiones del otro lado del Atlántico. Monotipos, acúatintas, aguafuertes y litografías “ („Impressions from the other side of the .                              Atlantic. Monotypes, aquatints, etchings and lithographs“), leaflet for the exhibition in the gallery 910 Oaxaca, Mexico, with a text by .                              Volkhard Böhm, 2011, Oaxaca 2017

 

 

Zum Vergrößern und für weitere Informationen klicken Sie bitte auf die Abbildungen. / To enlarge and for further information please click on the pictures.

Ausstellungseröffnung E. Hartwig, Galerie 910, Calle Macedonio Alcala 305, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Gäste bei Betrachtung, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Musiker C. H. Andres, A. G. Anaya und R. C. Cortes, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Xavier Scherenberg und E. Hartwig im Gespräch, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Xavier Scherenberg und E. Hartwig im Gespräch, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Buffet, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Die zwei Galeriefrauen, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Calle Macedonio Alcala 305, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Gäste beim Facebook-Fotografieren, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   im Gespräch, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   bei Bildbetrachtung, Ausstellungseröffnung, Galerie 910, Calle Macedonio Alcala 305, Oaxaca-Stadt, 29.07.2017, Foto B. Lau   Plakat - Cartel   E. Hartwig, RHYTHM, 08/2009, 4-Farb-Lithographie, 28,5 x 38,2 cm randlos   el Imparcial, El mejor diario de Oaxaca, 31.07.2017, Seite 2 E Cultura, Expone E. Hartwig


 

Koma

 

 

„Koma“ – Ausstellungsbeteiligung / Partizipation

Malerei / Graphik / Plastik / Objekte  // Paintings / Graphic / Plastic / Objects

von/by Alff, Buskies, Chmura, Dambrowski, Grundeis, Gundrum, Hartwig, Heinze, Hirsch, Huber, Hüttengrund, Kühn-Leihbecher, Kunath, Oehler, Prof. Pfennig, Raiber, Schmidt, Seidel, Werner, Wunderlich, Zemke

28. Juli – 10. September 2017

Eröffnung/Opening: 28. Juli 2017, 18 Uhr

15 Positionen aus der bildenden Kunst zu zunehmender Individualisierung und sozialen Unterschieden und der daraus resultierenden Spaltung der Gesellschaft. / 15 positions from the visual arts to increasing individualization and social differences and the resulting division of the society.

Ort/Location: Produzentengalerie M1 des Vereins Kunstzone Gera e.V., Mohrenplatz 1, 07548 Gera, Tel 0365-800 61 75

Öffnungszeiten/Opening times: Di – Fr 14 – 17, Sa + So 13 – 17 Uhr

        


 

Übersicht Ausstellungen 2017

Prints from the other side of the Atlantic / Impresiones del otro lado del Atlántico

29. Juli bis 20. August 2017

Aquatint etchings, lithographs and monotypes / aguafuertes al aguatinta, Litografías y monotipos

by Eberhard Hartwig, Germany / de Eberhard Hartwig, Alemania

Ort/Location: GALERIA 910 OAXACA, Calle Macedonio Alcalá 305, Interior 3y 4, primer piso, Centro Historico, 68000 Oaxaca, Oax., Mexiko

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„Koma“ – Ausstellungsbeteiligung / Partizipation

28. Juli – 10. September 2017

Malerei / Graphik / Plastik / Objekte  // Paintings / Graphic / Plastic / Objects

Ort/Location: Produzentengalerie M1 des Vereins Kunstzone Gera e.V., Mohrenplatz 1, 07548 Gera, Tel 0365-800 61 75

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Heiß und Kalt

17. Juni – 18. Juli 2017

Radierungen von Tina Flau und Eberhard Hartwig

Ort/ Location: Druckgraphik-Atelier Berlin

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MÄRZENBECHERDUFT – Beteiligung/Participation

18. März – 29. April 2017

Malerei, Graphik, Skulptur und Objekt / Paintings, Graphic, Sculpture and Object

Ort/Location: Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof

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70 Künstler – 70 Bilder – Beteiligung /participation

08. März – 30. April 2017

Malerei/Painting, Zeichnung/Drawing, Druckgraphik/Print graphic, Objekt, Photographie

Ort/Location: Galerie F92

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Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel – Beteiligung /participation

05. März – 01. Mai 2017

Malerei/Painting, Graphik/Graphic, Objekt, Photographie, Video, Hörspiel/radioplay, Installation, Literatur, Buchkunst/book art

Ort/Location: Neues Kunsthaus Ahrenshoop

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„permanent collection“ – Beteiligung/participation

25. Februar – 13. April 2017

Radierungen aus dem Druckgraphik-Atelier Berlin / Etchings from the print-graphic studio Berlin

Ort/Location: GALERIA 910 OAXACA/Mexiko

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METROPOLIS und die Künstlerbücher des / and the artist’s books of the Centro Internazionale della Grafica di Venezia – Beteiligung/participation

13. Januar – 28. Februar 2017

Ort/Location: Sansovino Saal (Lobby) der Nationalen Marciana Bibliothek Venedig, Italien

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Heiß und Kalt

 

 

Heiß und Kalt

Radierungen

von Tina Flau und Eberhard Hartwig

17. Juni – 18. Juli 2017

Eröffnung: Sonnabend, 17. Juni 2017, 17 – 20 Uhr

Rede: Reinhard Griebner, Kulturwissenschaftler/Journalist & Autor

Musik: Hinrich Beermann, Saxophon

Finissage/Künstlergespräch: Mittwoch, 12. Juli 2017, 19.00 Uhr

Ort/ Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

Öffnungszeiten/Opening times: Mo 16.00 – 18.30, Di 18 – 22 Uhr und nach Vereinbarung/and by appointment

 

Die 100. Ausstellung im Druckgraphik-Atelier präsentiert Kaltnadelradierungen in Gestalt markanter Linien und Flächen in Gegenüberstellung geätzter Tiefe – Reduktion pur: Zurücknahme durch Weglassen anstelle von Überfrachtung.

Tina Flau, geboren 1962 in Scharnebeck, studierte nach einer Lehre im ökologischen Landbau, 1981-88 Agrarwirtschaft und im Anschluß daran bis 1991 Malerei/Grafik an der Kunsthochschule Alfter bei Bonn sowie 1994-99 Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Tina Flau´s Arbeiten sind durch immerwährendes Forschen und Hinterfragen gekennzeichnet von formaler Prägnanz und Verdichtung bis hin zum Zeichen. Alltägliches wie Häuser, Sofas oder Pflanzen werden verdichtet beim Eingraben mit der Kaltnadel zu Codes unserer Umwelt.

„Die Langsamkeit des Arbeitsprozesses an diesen Strich für Strich in die Platte geritzten Bildern ist wesentlich für ihren Ausdruck verantwortlich. Es gibt keine beiläufigen Striche, keine zufälligen Linien oder Flecke. Alles ist entschieden, unbedingt formuliert. Entsprechend besitzt der Druck kontraststarke grafische Linien und Flächen, farbige Tiefen und eine Leidenschaft, deren Intensität ihresgleichen sucht. … Tina Flau nutzt die Suggestionskraft des Begriffes „Welten“, seine Fähigkeit, etwas Weites, Komplexes und im Augenblick noch Verborgenes hinter einem Bild anzukündigen.“ (Mathias Lindner, Kunstwissenschaftler, Direktor Neue Sächsische Galerie Chemnitz, zur Serie „Welten“, 2004)

 

Eberhard Hartwig, geboren 1957 in Berlin, Ausbildungen und Arbeit als Schriftsetzer sowie Drucker, Graphik bei u.a. W. Leber und in der Kulturakademie, studierte 1995-97 an der Hochschule der Künste Berlin (jetzt UdK) und leitet seit 1990 das Druckgraphik-Atelier.

Eberhard Hartwig´s Arbeiten sind „abbildende Kunst mit mehr oder weniger starken Tendenzen zum Ungegenständlichen, der reale Vorlagen vorausgegangen sind oder Pate gestanden haben … Es sind Bilder, in denen sich gesehene Realität mit eigener Befindlichkeit und kreativer Gestaltungskraft durchdringen, die mit ihren aufgebrochenen, zergliedernden Elementen den Charakter ursprünglicher Chiffren erhalten. … Dazu kommt das Prinzip der Reihung, das es in vielen seiner Bilder gibt, die sich in ihrer Abstraktion der Gegenstandslosigkeit nähern. … Diese Bilder … zeichnen sich durch eine Dichte und Tiefe aus, die der Künstler durch wiederholte Überlagerungen, durch in sich verwobene Strukturen und die Verschränkung der Räume erreicht. Offene Formen verzaubern fest Gefügtes.“ (Volkhard Böhm, Kunstwissenschaftler, 2011)

Zur Eröffnung der 100. Ausstellung sprach Reinhard Griebner eine Würdigung, Brunhild Hauschild rezitierte ihr ebensolches Gedicht. Hinrich Beermann musizierte nach Radierungen von Eberhard Hartwig, dieser radierte zur Musik und H. Beermann blies sein Saxophon dann wieder nach den Zeichen in der Platte, die anschließend angedruckt wurde. Für einen Besucherbeitrag bitte Link betätigen und für Fotos bitte scrollen!

Beim Künstlergespräch am Mittwoch, 12. Juli 2017, 19.00 Uhr, zeigten u.a. Tina Flau und Eberhard Hartwig einige ihrer begeisternden Künstlerbücher.

 

Hot and Cold

Etchings

by Tina Flau and Eberhard Hartwig

17 June – 18 July 2017

Opening: Saturday, 17 June 2017, 17-20 o‘clock

Speech: Reinhard Griebner, Cultural Scientist / Journalist & Author

Music: Hinrich Beermann, saxophone

Finissage/Artist talk: Wednesday, July 12, 2017, 7 pm

Ort/ Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

Öffnungszeiten/Opening times: Mo 16.00 – 18.30, Di 18 – 22 Uhr und nach Vereinbarung/and by appointment

 

The 100th exhibition at the Druckgraphik-Atelier (print graphic studio) presents cold needle etchings in the shape of prominent lines and surfaces in the opposite position of etched depth – reduction pure: retraction by omitting instead of overloading.

Tina Flau, born in Scharnebeck in 1962, after an apprenticeship in organic farming, studied agriculture in 1981-1988, followed by painting / graphics at the Alfter-Bonn art college until 1991, and 1994-99 painting / graphic art at the Dresden Academy of Fine Arts.

Tina Flau’s works are characterized by constant research and inquiry, from formal conciseness and compaction to the sign. Everyday such as houses, sofas or plants are condensed when burrowing with the cold needle to codes of our environment.

„The slowness of the work process to this line for line in the plate sculpted images is essentially responsible for their expression. There are no casual strokes, no random lines or spots. Everything is decided, absolutely formulated. Correspondingly, the print has contrasting graphic lines and surfaces, colorful depths and a passion whose intensity is unrivaled. … Tina Flau uses the suggestive power of the term „worlds“, his ability to announce something far, complex and, at the moment, still hidden behind a picture „(Mathias Lindner, art scientist, director of the Neue Sächsische Galerie Chemnitz, 2004)

 

Eberhard Hartwig, born in Berlin in 1957, education and work as a type setter and printer, graphic art among others on W. Leber and at the Cultur Akademy, studied at the Berlin University of the Arts in 1995-97, and has headed the print-graphic studio since 1990.

Eberhard Hartwig’s works are “ depicting art with more or less strong tendencies to the non-figurative, the real templates have preceded or have stood godfather … They are pictures, in which reality seen penetrate with own feeling and creative design force, that to receive with their broken up, dissecting elements the character of original initially chiffres. … In addition, the principle of series duplication, which can be found in many of his pictures, the approach in their abstraction to the non-figurativity. … These images … are characterized by a density and depth, which the artist achieves through repeated overlays, through in itself interwoven structures and the entanglement of the spaces. Open forms enchant fixed builted.“ (Volkhard Böhm, art scientist, 2011)

Reinhard Griebner spoke at the opening of the 100th exhibition an appreciation, Brunhild Hauschild recited her poem as the same. Hinrich Beermann played music by Etchings by Eberhard Hartwig, this etched with a cold needle to the music and H. Beermann blew his saxophone again after the signs in the plate, which was subsequently printed. For a visitor contribution please click on the link.

During the artist talks on Wednesday, July 12, 2017, 7 pm, showed, among others Tina Flau and Eberhard Hartwig some of their inspiring artist’s books.

 

        

        

                  


 

MÄRZENBECHERDUFT

 

 

MÄRZENBECHERDUFT – Beteiligung/Participation

18. März – 29. April 2017

Malerei, Graphik, Skulptur und Objekt / Paintings, Graphic, Sculpture and Object von/by

Dorit Bearach, Reinhard Buch, Uros Djurovic, Reinhardt Grimm, Eberhard Hartwig, Ulrike Hogrebe, Coco Kühn, Mi-Kyung  Lee, Regina Nieke, Jüdith Püschel, Nuria Quevedo, Marion Stille, Anton Schwarzbach, Ehrhard Thoms, Dorit Trebeljahr, Christian Ulrich, Jürgen Vilmow, Martin Weinhold, Bernd Wilde, Manfred Zoller

 

Eröffnung/Opening: Freitag, 17.3.2017 um 20.00 Uhr

Ort/Location: Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof, Dörpfeldstr. 56, 12489 Berlin, +49(0)30-90 297-57 17, www.galerie-alte-schule-adlershof.de

Öffnungszeiten/Opening times: Di, Mi, Do 12 – 19, Fr 12 – 17, Sa 15 – 19 Uhr