Einladung Hommage á Leonardo da Vinci

Hommage á Leonardo da Vinci

 

 

Hommage á Leonardo da Vinci – Ausstellungsbeteiligung/partizipation

17. Mai bis 16. Juni 2019

Eröffnung/Opening: Freitag, 17.05.2019, 17 Uhr

Ort/Location: grafikstudiogalerie, Rigaer Str. 62, 10247 Berlin, +49(0)30-42 780 873, Montag und Donnerstag 12.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung – www.grafikstudiogalerie.de

 

E. Hartwig, SKRIPTTOLEONARDO, 05/2019, Monotypie, 20,7 x 20,7 cm   E. Hartwig, LETTER TO C, 10/2011, 2-sw-Strichätzplatten, zus. 4,5 x 13,7 cm   Ausstellungseröffnung Grafikstudiogalerie, 17.05.2019   Installationsobjekt von Susanne Schüffel, Eröffnung Grafikstudiogalerie, 17.05.2019


 

ADLIBITUM, 03/2018, Curruskaltnadel, 15,4 x 19,2 cm, sign. 3/4

Druckgraphik

 

 

Druckgraphik .

Lithographien, Monotypien und Radierungen

von

Eberhard Hartwig

29. April – 25. Juni 2019

Ort/Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin, Tel.: +49(0)30-44 04 34 21

 

In der 111. Ausstellung im Druckgraphik-Atelier werden Lithographien, Monotypien und Radierungen von Eberhard Hartwig – entstanden in den letzten ca. 20 Jahren – als Überblick der Techniken gezeigt. Diese vermitteln die Ansätze von gegenständlichen Motiven, direkt vor der Natur als Kaltnadelradierung erarbeitet und zum Teil noch als Probedrucke, bis hin zur Abstraktion als Aquatinta oder Radier-Decollage, Lithographie oder Monotypie im Atelier ausgeführt.

 

Printmaking

Lithographs, monotypes and etchings

from

Eberhard Hartwig

April 29 – June 25, 2019

Ort/Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin, phone: +49(0)30-44 04 34 21

In the 111th exhibition in the Druckgraphik-Atelier (printmaking studio) become shown lithographs, monotypes and deep printings/etchings by Eberhard Hartwig – created in the last 20 years – as an overview of the techniques. These convey the approaches of representational motives, developed directly before nature as drypoint etching and in part still as trial prints, up to abstraction  accomplished as aquatint or gravure-decollage, lithograph or monotype in the studio.

 


 

GROSSEREGATTA III, 10/2018, 2-Farbplatten Aquatinta mit Strichätzung hochgedruckt, 32,5 x 49,9 cm, sign. 1/1

Faszination Druckkunst

 

 

Faszination Druckkunst – Ausstellungsbeteiligung/Partizipation

15. März bis 29. April 2019

Eröffnung/Opening: Freitag, 15.03.2019, 18–20 Uhr

Ort/Location: 360° – Raum für Kreativität, Prerower Platz 10, 13051 Berlin-Hohenschönhausen (Fußgängerpassage direkt hinter dem Linden-Center) Festnetz: +49 (030) 22 50 37 00, www.360grad-lichtenberg.de

Öffnungszeiten/opening times:
Montag 14–20 Uhr, Dienstag geschlossen/closed, Mittwoch 10–15, Donnerstag 16–20, Freitag 14–20 Uhr, Samstag geschlossen/closed, Sonntag nur bei Veranstaltungen geöffnet/only open at events

Die Gruppenausstellung gibt Einblick in verschiedene professionelle Drucktechniken. Figürlich bis abstrakt, bunt und monochrom, Landschaft und Porträt: Monotypie, Linolschnitt, Lithographie, Radierungen, Siebdruck, Textildruck, Ätznadel, Frottage, Aquatinta, Holzschnitt, Kartoffeldruck, Letterndruck, Lichtdruck …

The group exhibition provides insight into various professional printing techniques. Figurative to abstract, colorful and monochrome, landscape and portrait: monotype, linocut, lithograph, etchings, silkscreen, textile printing, etching needle, frottage, aquatint, woodcut, potato printing, letterpress, photogravure …

 

Eröffnungsbesucher, 15.03.2019, Foto: 360Grad_0147   Entree-Hauptraum, Ausstellungsansicht, Foto: 15.03.2019   Entree-Hauptraum, Ausstellungsansicht, Frank Merten, Kopf, und E. Hartwig, GROSSEREGATTA III, Foto: 15.03.2019   Entreeraum, Ausstellungsansicht, Foto: 15.03.2019

 


 

DREIVERSCHBAEUME III, 06/2018, Kaltnadelradierung, 11,1 x 16,2 cm, sign. IIe.a.

Jahresrückblick XVIII

 

 

Jahresrückblick XVIII

Lithographien, Materialdrucke, Monotypien und Radierungen

von

Eberhard Hartwig, Xavier Scherenberg Farret, Rahel Mucke und Daniel Schäuble

17. Dezember 2018 bis 02. Februar 2019

Ort/Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin, Tel.: +49(0)30-44 04 34 21

 

Vier Künstler*innen, welche ihre Arbeiten im letzten Jahr im Druckgraphik-Atelier präsentierten, zeigen einen kleinen, interessanten Querschnitt.

 

Annual Review XVIII

Lithographs, material prints, monotypes and etchings

from

Eberhard Hartwig, Xavier Scherenberg Farret, Rahel Mucke and Daniel Schäuble

17 December 2018 to 2 February 2019

Location: Druckgraphik-Atelier, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin, Tel.: +49(0)30-44 04 34 21

Four artists, who presented their work in the printmaking studio last year, show a small, interesting cross-section.

 

E. Hartwig, AJONK, 09/2018, Kaltnadelradierung, 11,4 x 14,4 cm, sign. Ie.a.   E. Hartwig, Memo BACKPULVER, 06/2018, 2-Farb-Platten Vernis mou und Strichätzung, 16,5 x 21 cm, sign. 2/4   X. Scherenberg, Manglar, 2017, Lithographie und Textura, 28 x 38 cm   R. Mucke, Samenkorn, 2018, Kaltnadelradierung, 14,5 x 21 cm   D. Schäuble, Aquatinta mask overseas, 2006, Foto: 2018 Martin P. Bühler, Basel


 

DESCRIPTIONIBUS

 

Descriptionibus, dieses schöne Wort, das wie ein Zauberspruch klingt, heißt auf Deutsch: Aufzeichnungen. „Aufzeichnungen“ ist der Titel einer Reihe von Monotypien, die Eberhard Hartwig hier in der Kirche zum ersten Mal zeigt. Jede zeigt ein Bibelzitat in verschiedenen Sprachen.

Zwar hat das lateinische Wort „Descriptionibus“ diesen geheimnisvollen Zauber-Sound, doch es besitzt nicht die schöne Präzision des deutschen Begriffs, der auf die Verbindung zwischen Schreiben und Zeichnen verweist. Gewöhnlich assoziieren wir mit dem Wort „Aufzeichnung“ keine Zeichnung, sondern Mitschriften, Notizen, Chroniken. Wir denken eher an konkrete Informationen.

Die „Aufzeichnungen“ und die „Briefe“, das sind die großen Arbeiten, die frei von der Empore schweben, nennt Eberhard Hartwig Scripturale.

Die Erforschung des Phänomens Schrift zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk des Künstlers, der den Beruf des Schriftsetzers erlernte und sein ganzes Berufsleben darin verbrachte. Es ist ein Beruf, den es inzwischen gar nicht mehr gibt. Eberhard Hartwig hat ihn noch ausgeübt und zwar vom Blei- bis zum digitalen Satz. Über seine künstlerische Arbeit sagt er: „Zeichnen, Malen und in AUFZEICHNUNGEN „schreiben“ ist für mich eine unmittelbare Lebensäußerung, eine Widerspiegelung der Außenwelt sowie die emotionale, sinnliche Mitteilung meiner selbst, die aus einer Position der Stille, der Zurückgezogenheit und mit vor allem der Verlangsamung – im Widerspruch zu meinen äußeren Lebensrythmen – gegeben wird. Stundenlange meditative Versenkung in den Prozess des Aufzeichnens innerer, einstmals abgespeicherter Schrift- und Bilder. Zeile für Zeile. Im Rhythmus des Eintunkens der Rohrfeder…“ Das Meditative liegt in dieser Wiederholung der immer gleichen Handlung. Das Schreiben eines „Briefes“ wird zum Ritual.

Diese langen pergamentähnlichen Bilder erinnern an alte Schriftrollen, an die Funde der biblischen Schriften in einer Höhle am Toten Meer.

Falls sie schon vor diesen „Briefen“ gestanden oder daran vorbeigegangen sind, wird Ihnen der aromatische Duft aufgefallen sein, den sie verströmen. Er rührt von den Ölen, mit denen Eberhard Hartwig das Papier behandelt hat, bevor er mit Tusche und Feder die Zeilen gezogen und diese kleinen schwarzen Zeichen, die ein bisschen an die mesopotamische Keilschrift erinnern, darauf schrieb.

Die Arbeit eines Bleisetzers hatte ja auch etwas Meditatives wie jede Arbeit, in der Handgriffe hochkonzentriert wiederholt werden.

Als Schriftsetzer war Eberhard Hartwig ständig mit dem Regelwerk der Sprache und den Gesetzen der Typografie konfrontiert, dessen unerbittliche Strenge etwas Heiliges haben. Auch die Abschreiber der Heiligen Schriften durften sich nicht den geringsten Fehler erlauben.

In seiner freien Arbeit, in den Scripturalen, tritt dieser Aspekt der Schrift, der mit reiner Information zu tun hat, zurück. Stattdessen führt Eberhard Hartwig uns zu einem anderen Aspekt, der mit dem Prozess des AufZEICHNENs zu tun hat und an die Grenze von Schrift und Bild führt, weg von der Lesbarkeit, die eine Kenntnis der Schriftzeichen voraussetzt (einstmals war das ein Privileg) hin zur freien Interpretation, die das Bild erlaubt.

Die „Briefe“ bestehen nicht aus Buchstaben, auch wenn wir die parallel verlaufenden Linien sofort als Zeilen interpretieren, weil die darauf tanzenden Zeichen an Schrift erinnern.

Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Wenn wir etwas betrachten, suchen wir das Bekannte, Vertraute. Und diese Linien- und Zeichenstruktur ruft in uns sofort die Erinnerung an Schrift auf. Obwohl kein Mensch dieser Welt die Schriftzeichen in Eberhard Hartwigs „Briefen“ lesen kann -es ist auch kein Geheimcode darin verborgen- trifft er doch immer wieder auf Menschen, die darin Worte, Sätze, eine Sprache entdecken.

Alles ist eine Frage der Wahrnehmung.

Auf dieser schmalen Wahrnehmungs-Grenze zwischen Schrift und Bild spielt der Künstler mit den Bedeutungen, nicht nur der Zeichen, die lesbar sind oder nicht, sondern auch mit der Wertigkeit von Schriftstücken.

Wenn die künstlerische Suche, das Spiel mit Form, Farbe und Material Grundlage der „Lebensäußerungen“ wird, reicht ein Beruf nicht aus. Eberhard Hartwig halbierte sein Einkommen, um mehr Zeit in seinem Atelier verbringen zu können. Ganz ohne akademische Ausbildung hat er ein unverwechselbares Werk aus Gemälden, Zeichnungen, auch Plastiken, vor allem aber Druckgrafiken, erschaffen und das geht immer so weiter.

In den Achtzigerjahren besuchte er Pleinairs bei Michael Hegewald, Achim Niemann, Wulf Sailer u.a. Ein wichtiger Lehrer war Wolfgang Leber, dessen Grafik-Studio er regelmäßig aufsuchte. Zu Beginn der Neunzigerjahre begann Eberhard Hartwig, eine eigene Druck-Werkstatt aufzubauen. Das Druckgrafik-Atelier in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße im Prenzlauer Berg ist aus der Kunstszene Berlins nicht mehr wegzudenken. Es ist ein Hotspot. Künstler aus der Stadt und vom Land kommen dorthin, um Lithografien, Radierungen, Linol-, Holzschnitte und Bücher zu drucken. Die Werkstatt ist zudem Schule und Ausstellungsort. Eberhard Hartwig vermittelt in Workshops das Handwerk der verschiedensten Drucktechniken an Erwachsene und Kinder und stellt regelmäßig Arbeiten anderer Künstler aus. Seine eigenen Werke sind dort natürlich auch zu besichtigen. Sie füllen zig Mappen und ziemlich viele Schränke -ich habe nicht gezählt-. Er ist ein unermüdlich Forschender, Reisender und Verbindungsuchender. Bei der Betrachtung auch älterer Arbeiten fällt auf, dass die Schrift, der Satz, das Zeichen lange schon Thema seiner künstlerischen Suche sind, neben den Landschaften und abstrakten Arbeiten. In den kleinen Arbeiten im Foyer und im hinteren Raum können Sie studieren, wie sich Landschaft zu Struktur, Struktur zu Zeichen abstrahiert. Er beschäftigt sich nicht nur mit den ersten Bilder- und Piktogramm-Schriften aus Ägypten, Mesopotamien, der arabischen Welt und China und den Alphabeten indigener Völker. Er sammelt auch Notizzettel vom Bürgersteig und liegen gelassene Einkaufszettel aus Einkaufswagen, nimmt sie mit ins Atelier. Einige davon schaffen es in die Druckpresse. Er transformiert diese kleinen, teilweise unleserlichen und unverständlichen, banalen Botschaften von zu besorgenden Alltagsdingen wie einem Rasenmäher beispielsweise, über den Vorgang des Druckens in eine endgültige Form.

Auch in dieser Auseinandersetzung geht es weniger um die Inhalte der Notizen. Es geht um die Reste unserer handschriftlichen Äußerungen, die letzten Schriftbilder unserer Kultur, um das durch die Hand erzeugte Bild. Handschriften geben Auskunft über Emotionen. Sie erzählen etwas über den Zustand des Schreibers, über sein Alter, seine Herkunft möglicherweise. Anders als in einer mithilfe des Rechners geschriebener Botschaft verschmilzt in der Handschrift die kollektive Vereinbarung der Sprache mit der Individualität eines einzelnen Menschen. Das kann zu Verständnisproblemen führen, weil das Schriftbild über die Schrift hinausgeht. Es bedient sich der Schrift nur, absorbiert sie in eine momentane Lebensäußerung.

Der Rechner bügelt die Individualität glatt. Nichts muss dechiffriert, kein Rätsel mehr gelöst werden. Durchaus vorteilhaft. „Der Rechner macht keinen Fehler“. Vielleicht kennen Sie diesen Satz. Ich höre ihn immer dann, wenn mir jemand beweisen will, dass ich mich geirrt habe und ich das kaum glauben kann. Aber ja. Ich habe mich geirrt. Ich habe einen Fehler gemacht.

In diesen Arbeiten, die hier im Rund der Kirche hängen, schwingt das alles mit: Unsere fabelhafte Fehlerhaftigkeit, die Unlogik unseres Seins, im Sinne von: schwer in Worte zu fassen! Unsere banale und heilige Existenz, die doch ein Bild ergibt. Oder viele, sehr unterschiedliche Bilder, die dazu auch noch verschieden interpretiert werden. Langweilig wird das nicht.

Ich wünsche Ihnen nun viel Vergnügen und Genuss beim Rundgang durch die Aufzeichnungen von Eberhard Hartwig.

Kathrin Schrader, 16. November 2018, Eröffnungsrede für Eberhard Hartwig

zur Eröffnung der Ausstellung „Descriptionibus“ in der Kirche am Tempelhofer Feld am 16. November 2018

AUFZEICHNUNGEN, BLATT 53 – ICHBIN -, 07/2014-2015, Monotypie auf Zeichenpapier, pigmentiert und geölt, Unikat, 70 x 51 auf 100 x 70 cm, Detail

Descriptionibus

 

 

Descriptionibus

Malerei und Graphik

von Eberhard Hartwig

16. November 2018 – 13. Januar 2019

Eröffnung/opening: 16. November 2018, 19 Uhr

Musik: Gert Anklam, Sheng und Saxophon

Laudatio: Kathrin Schrader, Journalistin (hier)

Ort/Location: Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, Tel: +49 (0)30-78 65 335,

Öffnungszeiten/opening times: Sonntags und Feiertags nach Gottesdienst -ca. 12:15 Uhr, Mi 15:30–17:30 Uhr, und nach Vereinbarung: +49 (0)30-786 28 05

Finissage: Sonntag, 13. Januar 2019, 12:30 Uhr

Der hier in Teilen vorgestellte, fast täglich wachsende Werkkomplex, welcher Anfang der 90er Jahre begann, ist eine einzige, fortwährende Reflexion über Zeit und Raum, das Leben, über das Künstlerische, Menschliche … und über mich selbst. Parallel dazu werden gegenständliche Eindrücke vor der Natur aufgenommen, in Skizzen, Zeichnungen und Kaltnadelradierungen aufgezeichnet. Diese sind die Grundlage für abstrahierte Zeichnungen und Malerei, Aquatinta- und anderen Radierungen, Holzschnitte, Lithographien sowie Monotypien.

Zeichnen, Malen und in AUFZEICHNUNGEN „Schreiben“ ist für mich eine unmittelbare Lebens-Äußerung, eine Widerspiegelung der Außenwelt sowie die emotionale, sinnliche Mitteilung meiner selbst, die aus einer Position der Stille, der Zurückgezogenheit und mit vor allem der Verlangsamung – im Widerspruch zu meinen äußeren Lebensrhythmen – gegeben wird. Stundenlange meditative Versenkung in den Prozeß des Aufzeichnens innerer, einstmals abgespeicherter Schrift- und Bilder. Zeile für Zeile. Im Rhythmus des Eintunkens der Rohrfeder, der SchriftBilder, der Zeilen. Ein unendliches Kontinuum des Schreibens wie beim Bibelschreiben früherer Jahrhunderte.

In der organischen Formenvielfalt der SchriftZeichenBilder stecken z.B. pharaonische, arabische und fernöstliche Schriftzeichen, SchriftKritzeleien von Kindern sowie vielerlei Erzählungen, Ambivalenzen zu den täglichen, ja jederzeitigen Eindrücken, die sich beim Schreiben im Duktus sichtbar machen.

In Beziehung zur Architektur der Kirche auf dem Tempelhofer Feld entstanden die BLAeTTer mit den Bibelzitaten in vielen Sprachen der Völker dieser Erde.

 

Einladungskarte, Innen   Einladungskarte, Aussen   Ev. Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 71, erbaut 1927/28, 14.10.2018   Arbeiten und Besucher in der Kirche, Foto: B. Hauschild   Radierungen von E. Hartwig, Foto: B. Hauschild   Gert Anklam spielt Saxophon, Foto: B. Hauschild   Doris Ahrendt von der Gemeinde begrüßt, Foto: B. Hauschild   Kathrin Schrader hält die Laudatio, Foto: B. Hauschild   E. Hartwig und Besucher, Foto: B. Hauschild   Gert Anklam spielt Sheng, Foto: B. Hauschild


 

Eberhard Hartwig, o.T. (BOOT), 05/1998, Aquatintaradierung, Strichätzung und Kaltnadel, 11,9 x 15,8 cm, sign. II

Kunstmarkt

 

 

Kunstmarkt – Ausstellungsbeteiligung/partizipation

09. November – 23. Dezember 2018

Eröffnung/Opening: Donnerstag, 08. November 2018, 19.30 Uhr

Ort/Location: galerie grünstraße / collegium artis e.V., Grünstraße 22 / Zugang über Böttcherstraße, 12555 Berlin,

Öffnungszeiten/Opening times: täglich/daily (außer Montags/ no monday) 13–19 Uhr, Tel. +49(0)30-43 20 92 92  – www.galerie-gruenstrasse.de . E-Mail: galerie.gruenstrasse@gmail.com

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Mit Beteiligung vieler Künstler aus Brandenburg und Berlin veranstaltet auch dieses Jahr die Galerie Grünstraße wieder einen Kunstmarkt.
Wie in den Vorjahren bietet sich die Möglichkeit, die ausgestellte Arbeiten von Künstlern zu erwerben, die u.a. auch als Unikate beeindrucken. Wer ein individuelles Geschenk sucht oder wer dem vorweihnachtlichen Trubel entrinnen möchte, ist hier genau richtig.
Wir laden alle Freunde von Kunst und Kultur sehr herzlich  zu einem „Kunstbummel“ ein und freuen uns auf Ihren Besuch!
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With the participation of many artists from Brandenburg and Berlin, Galerie Grünstraße is again organizing an art market this year. As in previous years, there is the possibility to acquire the exhibited works of artists, who also impress as unique pieces. If you are looking for an individual gift or who would like to escape the pre-Christmas hustle and bustle, this is the place for you.
We cordially invite all friends of art and culture to a „Art stroll“ and look forward to your visit!
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E. Hartwig, WAQUE, 04/2016, Aquatintaradierung geschabt, 11,2 x 12,3 cm, sign. II

Eberhard Hartwig, BEIDEUFER, 02/2017, Kreide-Lithographie, 26,5 x 18 cm auf 56 x 33 cm sommerset-Papier, sign. 2/5, Ausschnitt

Druckgraphik-Atelier Berlin

 

 

Druckgraphik-Atelier Berlin  – Ausstellungsbeteiligung / partizipation

Radierungen / etchings und Lithographien / incisioni e litografie

von / by

Janne Adolf, Brigitte Döbert, Eberhard Hartwig, Jürgen Kiecker, Rahel Mucke und Yvette Röske

26. Oktober – 08. November 2018 / verlängert bis 15. Dezember 2018

Vernissage/Opening: Freitag, 26.10.2018, 18 Uhr

Ort/Location: Galleria Venezia Viva – Atelier Aperto, San Marco, Palazzo Minelli 1878/a, 30124 Venezia,                Tel. 041-523213, Tel. e Fax 041-5232138

Das Druckgraphik-Atelier Berlin wurde vom Centro Internazionale della Grafica / Galleria Venezia Viva eingeladen, eine Auswahl von im Druckgraphik-Atelier entstandenen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler, die bereits seit einigen Jahren kontinuierlich im Druckgraphik-Atelier arbeiten, zu präsentieren. Im Rahmen des Austausches zwischen Venedig und Berlin zeigt die Galleria Venezia Viva – Atelier Aperto, der Ort in Venedig, wo viele Druckwerke entstehen, wo von der Tradition ausgehend, kontinuierlich neue Wege gesucht und erforscht werden, sechs Künstler*innen der Berliner Druckgraphik als Gäste. Es handelt sich um sechs Künstler*innen, welche die traditionelle Technik beherrschen und eine besondere Vorliebe aufweisen für die Radierung, die Aquatinta, die Kaltnadelradierung, darüber hinaus für Mezzotinto und Lithographie.

Den Dialog zwischen den zwei Städten verdanken wir dem aktiven Engagement von Andreas Kramer: Sein ständiger Aufenthalt in beiden Ländern und sein reger Tätigkeitsdrang erlauben es ihm vielversprechende Kontakte anzuknüpfen.

 

The Druckgraphik-Atelier/Printmaking Studio Berlin was invited by the Centro Internazionale della Grafica / Galleria Venezia Viva, to present a selection of works by the artists created in the printmaking studio, who have been working continuously for several years in the printmaking studio. As part of the exchange between Venice and Berlin, the Galleria Venezia Viva – Atelier Aperto, the place in Venice, where many printing works arise, where starting from tradition, new ways are continually being sought and researched, shows six artists of the Berlin print graphic as guests. These are six artists, which master the traditional technique and have a special preference for etching, the aquatint, the drypoint, furthermore for mezzotint and lithography.

We owe the dialogue between the two cities to the active engagement of Andreas Kramer: His constant stay in both countries and his brisk activity urge allow him to make promising contacts.

 

Ausstellungseröffnung 26.10.2018, Besucher in der Galerie, Foto: B. Lau   Ausstellungseröffnung, Gäste in Galerie, Foto: B. Lau   Eröffnung, Gäste in der Galerie, Foto: B. Lau   Yvette Röske und Besucher in der Galerie, Foto: B. Lau   Ausstellungseröffnung, Besucher betrachten Arbeiten, Foto: B. Lau   Besucher an den Büchervitrinen, Foto: B. Lau   Druckgraphiken von E. Hartwig und Bücher von B. Döbert, Fotos: E. Hartwig, 30.10.2018   Druckgraphiken und Bücher von E. Hartwig und B. Döbert, Fotos: E. Hartwig, 30.10.2018   Radierungen von Yvette Röske   Radierungen von Yvette Röske und Janne Adolf   Radierungen von Rahel Mucke   Radierungen von Jürgen Kiecker

Janne Adolf, Bergwald, 2017, 10,3 x 7,1 cm, sign. III/V   Brigitte Döbert, Die neue Wohnung, 2017, Aquatint, Line Etching, 14,8 x 14,7 cm, sign. V E.A.   Eberhard Hartwig, DAZWISCHEN, 03/2018, Currusdecollageradierung und Kaltnadel, 23 x 17,7 cm, sign. 1/1-4   Jürgen Kiecker, Auf der Galerie, 10/2007, Mezzotint, Dry point, 29,7 x 19,8 cm, sign. 9/10   Rahel Mucke, Wasserturm, 2013, Reservage, 16 x 12 cm   Yvette Röske, Verwoben I, 06/2018, Aquatint, Line etching, 12 x 12 cm, sign. 5/6   Centro Internazionale della Grafica, Logo   Ausstellung Druckgraphik-Atelier in der Galleria Venezia Viva   Venedig, map with Palazzo Minelli - Galleria Venezia Viva

 


 

Links: X. Scherenberg Farret, Berlin 1, 2017, Aquatinta and punta seca, 28 x 19 cm - rechts: E. Hartwig, ADLIBITUM, 03/2018, Kaltnadel, 15,4 x 19,2 cm

Schnittpunkte – intersecciones

 

 

Schnittpunkte – intersecciones

Lithographien, Radierungen und Monotypien / Lithographs, etchings and monotypes

von

Xavier Scherenberg Farret und Eberhard Hartwig

14. April bis 29. Mai 2018

Eröffnung: Sonnabend, 14.04.2018, 17-20 Uhr

Musik: Hinrich Beermann, Saxophon.

105. Ausstellung im Druckgraphik-Atelier

 

Xavier Scherenberg Farret (geb. 1973 in Oaxaca, Mexiko, Mathematiker) hat viel Energie und begabte Hände. Seit 23 Jahren vereint er Tausende von Linien, um seine Arbeiten: Aquatinten, Kaltnadeln, Lithographien und Monotypien, zu beleben. Der Künstler geht von einer Technik zur anderen, von einem Fraktal zum anderen, nur mit dem alleinigen Wunsch, Dinge zu lösen.

Zu den „Schnittpunkten“, die er zusammen mit Eberhard Hartwig im Druckgraphik-Atelier präsentiert, zeigt er Arbeiten aus rund zwei Jahrzehnten. „Die Graphik besteht aus Linien und ihren Kreuzungen“, definiert der Universitätsprofessor Scherenberg den Weg seines eigenen kreativen Werdegangs. Er erkannte letztlich, dass Mathematik auch graphisch ist. Und die abstrakte Malerei ist wie die Extraktion der Wahrheit aus einer topologischen, räumlichen Berechnung. Durch die Topologie, jenen Zweig der Mathematik, der die wirklichen Eigenschaften der geometrischen Körper untersucht, die vor den kontinuierlichen Transformationen noch unverändert sind, assimiliert er sie in seinen Arbeiten.

Er bezieht sich mit seinem mathematischen, symmetrischen farbigen Minimalismus auf Wassili Kandinsk und, mehr geometrisch, auf Paul Klee, sowie auf Graphiken seines unsterblichen Landsmannes Rufino Tamayo.

Xavier Scherenberg und seine Linien scheinen nur eins: jene Transformation anzustreben, die unzerstörbar ist.                                                                                                                        Aus: „Xavier Scherenberg: Die Topologie von Ruhe und Chaos“, von Rodrigo Islas Brito, 2018

 

Betrachtet man die Linie mit der Lupe ist sie eine Fläche. Linie und Fläche, auch umgebende, bedingen einander.                   E. Hartwig

„Eberhard Hartwig hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur als Drucker, Werkstattleiter, Galerist und Herausgeber, sondern auch als bildender Künstler einen Namen gemacht, sowohl als Maler als auch in besonderem Maße als Graphiker. Dabei dominieren auch in seiner Malerei graphische Elemente. …

In allen Bildern wird sie spürbar, die sich bemühende ordnende Hand, in der kreativen Zuordnung der Flächen, aber besonders in der oft darübergelegten Zeichnung, sei es nun mit dem Pinselstrich oder den radierten Linien. Diese setzen einen eigenen Akzent, oft aber sollen sie die Flächen konturieren, sie bändigen.

2003 entstanden die ersten fein geordneten, zutiefst harmonischen skripturalen Sprachblätter in einer ganzen Reihe von Monotypien, uralten Schriftstücken oder musikalischen Partituren gleich, aber von ausgewogener Harmonie und vibrierender Musikalität. In ihrem Charakter des Zusammenwirkens von Zeichen, Linien und leeren Flächen verweisen diese Bilder in eine phantastisch-metaphysische Welt von Ruhe, Bewegung, Rhythmus bis hin zu meditativem Verweilen. …“                                                    Aus: „Eberhard Hartwig – Maler, Graphiker, Buchgestalter, Drucker, Dozent, Galerist“ von Volkhard Böhm, 2011

 

 

Intersections – intersecciones

Lithographs, etchings and monotypes
from

Xavier Scherenberg Farret and Eberhard Hartwig

April 14 to May 29, 2018

Opening: Saturday, 14.04.2018, 17-20 clock

Music: Hinrich Beermann, saxophone.

105th exhibition in the printmaking studio

 

Xavier Scherenberg Farret (born 1973 in Oaxaca, Mexico, mathematician) has a lot of energy and talented hands. For 23 years, he has been bringing together thousands of lines to revive his work: aquatints, cold needles, lithographs and monotypes. The artist goes from one technique to another, from one fractal to another, with the sole desire to solve things.

To the „points of intersection“, which he presents together with Eberhard Hartwig in the printmaking studio, he shows works from around two decades. „The graphics consist of lines and their intersections,“ says university professor Scherenberg, defining the path of his own creative career. He finally realized that mathematics is also graphic. And abstract painting is like the extraction of truth from a topological, spatial calculation. Through topology, that branch of mathematics that examines the real properties of geometrical bodies, which are still unchanged before the continuous transformations, he assimilates them in his works.

He refers to Wassili Kandinsk with his mathematical, symmetrical colored minimalism and, more geometrically, to Paul Klee, as well as to his immortal countryman Rufino Tamayo’s graphics.

Xavier Scherenberg and his lines seem only one thing: to strive for the transformation that is indestructible.

.                                                                                                        From: „Xavier Scherenberg: The Topology of Calm and Chaos“, by Rodrigo Islas Brito, 2018

 

If you look at the line with the magnifying glass, it is an area. Line and surface, also surrounding, condition each other.                     E. Hartwig

„In recent years, Eberhard Hartwig has not only worked as a printer, workshop manager, gallery owner and publisher, but also as a visual artist made a name, both as a painter and in particular as a graphic artist. At the same time, his painting is dominated by graphic elements. …

In all the pictures she becomes palpable, the endeavoring hand, in the creative allocation of the surfaces, but especially in the often overlaid drawing, be it with the brush stroke or the erased lines. These set their own accent, but often they are to contour the surfaces, tame them.

In 2003, the first finely-ordered, deeply harmonious scriptural language sheets were created in a whole series of monotypes, ancient writings or musical scores alike, but of balanced harmony and vibrating musicality. In their character of the interaction of signs, lines and empty surfaces, these images refer to a fantastic metaphysical world of rest, movement, rhythm and meditative lingering. …”

.                                                     From: „Eberhard Hartwig – painter, graphic artist, book designer, printer, lecturer, gallery owner“ by Volkhard Böhm, 2011

 

 

Schnittpunkte – intersecciones

Litografías, aguafuertes y monotipos

de

Xavier Scherenberg Farret y Eberhard Hartwig

14 de abril al 29 de mayo de 2018

Apertura: sábado, 14.04.2018, de 17:00 a 20:00.

Música: Hinrich Beermann, saxofón.

105a exposición en el estudio de grabado

 

Xavier Scherenberg Farret (nacido 1973 en Oaxaca, México, matemático) tiene la sangre caliente y las manos llenas. Desde hace 23 años ha estado juntando miles de líneas con las cuales poblar su calma. Acuatintas, punta seca, litografías y monotipos. El artista pasa de un material a otro, de un fractal a otro, solo con las intactas ganas de resolver las cosas.

Su mitad de estas “Intersecciones” que hoy presenta en Druckgraphik Atelier junto al Eberhard Hartwig, comprenden aproximadamente dos años de trabajo “La grafica son líneas y las líneas son sus cruces”, define profesor universitario Scherenberg como sendero de sus propios vericuetos creadores. Finalmente se dio cuenta de que las matemáticas también son gráficas. Y que pintar abstracto es como extraerle la verdad a un cálculo topológico. A la topología, aquella rama de las Matemáticas qué estudia las propiedades de los cuerpos geométricos que permanecen inalteradas aun ante las transformaciones continuas”, la asimiló como pincel y lienzo.

Se refiere a Wassili Kandinsk con su minimalismo de color matemático, simétrico y, más geométricamente, a Paul Klee, así como a los gráficos de su compatriota inmortal Rufino Tamayo.

Xavier Scherenberg y sus líneas parecen una sola cosa: luchar por la transformación indestructible.

.                                                                                                           De: „Xavier Scherenberg: La topología de la calma y el caos“, por Rodrigo Islas Brito, 2018

 

Si miras la línea con la lupa, es un área. La línea y la superficie, que también lo rodean, se condicionan entre sí.                             E. Hartwig

„En los últimos años, Eberhard Hartwig no solo ha trabajado como impresor, gerente de taller, galerista y editor, pero también como un artista visual hizo un nombre, tanto como pintor y en particular como artista gráfico. Al mismo tiempo, su pintura está dominada por elementos gráficos. …

En todas las imágenes se vuelve palpable, la mano esforzada, en la asignación creativa de las superficies, pero especialmente en el dibujo a menudo superpuesto, ya sea con la pincelada o las líneas borradas. Estos establecen su propio acento, pero a menudo son para contornear las superficies, domarlos.

En 2003, se crearon las primeras hojas del lenguaje de las Escrituras finamente ordenadas y profundamente armoniosas en una serie completa de monotipos, escrituras antiguas o partituras musicales por igual, pero de armonía equilibrada y vibrante musicalidad. En su carácter de interacción de signos, líneas y superficies vacías, estas imágenes se refieren a un fantástico mundo metafísico de descanso, movimiento, ritmo y persistencia meditativa. … “                                                       De: „Eberhard Hartwig – pintor, artista gráfico, diseñador de libros, impresora, profesora, galerista“ por Volkhard Böhm, 2011

 

 

E. Hartwig, MUSICALINEA, 01/2018, Aquatintaradierung und Kaltnadel, 12,5 x 20,7 cm, sign. IIIe.a.   E. Hartwig, HORISTONE, 01/2018, 2-Farb-Aquatinta und Strichätzung, 12,5 x 20,7 cm, sign. IIIe.a.   X. Scherenberg Farret, Bach, 2010, Litografia, 40 x 40 cm   X. Scherenberg Farret, Eliptic Obsetion, 2017, Litographia, 28 x 38 cm

E. Hartwig begrüsst Xavier Scherenberg und Gäste, Foto: B. Lau   Hinrich Beermann, Saxophon, zur Ausstellungseröffnung am 14.04.2018, Foto: B. Lau   Hinrich Beermann, Saxophon, 14.04.2018, Foto: B. Lau   Eberhard Hartwig und Xavier Scherenberg, Mexiko, stossen mit mexikanischem Mescal an, 14.04.2018, Foto: B. Lau   interessante Gespräche, 14.04.2018, Foto: B. Lau   Xavier Scherenberg, Lithographien, Monotypien und Aquatinten, 2016-2018   X. Scherenberg, Interseccion Huaje 2, 2018, und So far away from Zen 1, 2017, Lithographien   Eberhard Hartwig, Radierungen von 2017-2018   E. Hartwig, drei Curruskaltnadelradierungen von 2018   E. Hartwig, zwei Currusdecollageradierungen von 2018


 

Skripturale Malerei und Graphik

 

 

Archiv – Streng geheim!

Skripturale Malerei und Graphik

von Eberhard Hartwig

05. März – 13. Mai 2018

Eröffnung/Opening: Sonntag, 04.03.2018, 15 Uhr

Begrüßung/Welcome: Albrecht Pyritz, Direktor Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz

Laudatio: Juliana Hellmundt, Kunsthistorikerin/art historian – hier/here

Kurator: Thomas Schubert

Musikalische Umrahmung/Musical framing: „Collec Tiv“

 

Ort/Location: Museum Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz, Schloßstraße 12/13, 17235 Neustrelitz, Telefon: 03981 2390999 . Facebook

 

Ein Stasi- oder FBI-Archiv? Bibliothek von Alexandria? Eberhard Hartwig nimmt Bezug auf über 6000 Jahre Schrift-/Kommunikationsgeschichte, von den ersten Bilderschriften über fernöstliche bis zu Geheimschriften. Mit seinen BRIEFEN in Schrift-/Buchrollenform zitiert er ebenso chiffrierte Berichte wie für Fremde nicht lesbare TagebuchAUFZEICHNUNGEN. Was ist aufzeichnungswert und damit bewahrenswert? Wie geht es uns z.B. bei Beschriftungen in Japanisch? Wie fühlen sich Immigranten in Deutschland dabei? Wie kommunizieren wir? Sprache und Schrift formen die Wahrnehmung der Welt jedes Individuums und prägen gleichzeitig seine Verortung darin. In Sprache und Schrift sind Denken und Tun, Autonomie und Kollektivität miteinander verwoben. Als Instrument für Teilhabe und Herrschaft ermöglichen sie Emanzipation und Unterdrückung gleichermaßen.

 

Archive – Top Secret!

Scriptual painting and graphics

by Eberhard Hartwig

A Stasi or FBI archive? Library of Alexandria? Eberhard Hartwig refers to more than 6,000 years of writing / communication history, from the first picture fonts to Far Eastern and cipher texts. With his LETTERS in script / book roll form he quotes as well ciphered reports as for strangers unreadable diary ONTO DRAWINGS. What is worth recording and therefore worth preserving? How we are with captions in Japanese? How do immigrants feel in Germany? How do we communicate? Language and writing form the perception of the world of each individual and at the same time shape its location in it. In speech and writing are thinking and doing, autonomy and collectivity interwoven. As an instrument for participation and domination, they enable emancipation and oppression alike.

Öffnungszeiten/Opening times: Dauer- und Wechselausstellungen täglich / Permanent and temporary exhibitions daily 10 – 18 Uhr

Eintritt/admission charge:    Wechselausstellung  2 € ermäßigt 1 € / Temporary admission: 2 € reduced 1 €

Tageskarte      Familienkarte (2 Erwachsene und max. 3 Kinder) / Day ticket Family ticket (2 adults and a maximum of 3 children) 12,00 €

Erwachsene / Adults     6,00 €

Kinder (ab 12 Jahren) und ermäßigt / Children (from 12 years) and reduced 3,00 €

(inklusive Eintritt Dauerausstellung und Wechselausstellungen, Aufenthalt Stadtbibliothek, Benutzergebühr Karbe-Wagner-Archiv, Aufenthalt in Café und Garten / including entrance permanent exhibition and temporary exhibitions, stay public library, user fee Karbe-Wagner-Archiv, stay in café and garden)

Anfahrt / Directions: mit dem Auto aus Berlin laut Falk-Routenplaner / by car from Berlin loud Falk route planner:

.                                                             115 km = 1:41 Stunden/hours über die B96 und dann B193 / over the B96 and then B193

.                                    mit der Bahn   zur Ausstellungseröffnung am 04.03.2016 ab Oranienburg, ab

.                                    by train            to the exhibition opening on 04.03.2016 from Oranienburg, from 13:11  RE 92428

.                                                             Regional-Express Richtung: Rostock Hbf / Regional Express direction: Rostock main station

.                                                             Ankunft/Arrivals Neustrelitz Hbf 13:58 Uhr

 

Rauminstallation "Archiv . Streng geheim!" . AUFZEICHNUNGEN . BRIEFE, Skripturale Malerei, Museum Kulturquartier Neustrelitz   Rauminstallation "Archiv . Streng geheim!" . AUFZEICHNUNGEN . BRIEFE, Ausschnitt, Museum Kulturquartier Neustrelitz   Rauminstallation "Archiv . Streng geheim!" . AUFZEICHNUNGEN, Ausschnitt, BRIEF XIV und Torso, Schriftzeichen-Stele, beide 2007   Im Foyer weitere Arbeiten, unter anderem: DITTER, 2017, teilweise geschabte Aquatinta, 49 x 32,3 cm

Begrüßung durch Albrecht Pyritz, Direktor Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, im Veranstaltungssaal, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Laudatio Juliana Hellmundt, Kunsthistorikerin, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Duo "Collec Tiv", Musikalische Umrahmung, im Veranstaltungssaal, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Im Foyer, vor dem Installationsraum, Museum Kunstquartier Mecklenburg-Strelitz, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Gespräche im Foyer, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Schauen, Empfinden und Gespräche in der Installation, 04.03.2018, Foto: Axel Schöne   Zwei Arbeiten "2017-10-05" im Foyer, Museum Neustrelitz   Nordkurier, SZ-Neustrelitz, Wenn Schrift Kunst ist und Geheimnisse versteckt, 01. März 2018   Strelitzer Echo, Welt der Schrift: Skriptuale Malerei und Graphik, 03. März 2018, Seite 10   Einladung E. Hartwig, Skriptuale Malerei und Graphik   Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz, Schloßstrasse   Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz, Hofseite, 10.02.2018   Brief von Martin S., 25.06.2018